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Psychosoziale NotfallversorgungSeelische Hilfe nach Not-Fällen

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Seelische Hilfe nach Not-Fällen

Ansprechpartner

Lena Purbst

psnv(at)drk-baunatal.de

Altenbaunaer Str. 45
34225 Baunatal

Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ist die Gesamtheit aller Aktionen und Vorkehrungen, die getroffen werden, um Einsatzkräften und notfallbetroffenen Personen (Patienten, Angehörige, Hinterbliebene, Augenzeugen und Ersthelfer) im Bereich der psychosozialen Be- und Verarbeitung von Notfällen zu helfen. Diese Maßnahmen werden bei Katastrophen oder Großeinsätzen (Großschadenslagen und Großsanitätsdiensten) durch den Einsatzabschnitt Psychosoziale Notfallversorgung geleistet. Die PSNV stellt daher die Psychosoziale Unterstützung (PSU) im Einsatzfeld der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sicher. Dabei bedient sie sich unter anderem Erkenntnissen der Notfallpsychologie. Sie wird teilweise auch Basisnotfallnachsorge (BNN) genannt.

Ein Not-Fall oder ein Unfall kann das ganze Leben verändern.
Vielleicht ist ein geliebter Mensch gestorben.
Oder ein Familien-Mitglied liegt schwer verletzt im Kranken-Haus.
Auch Zeugen von einem Unfall können seelische Probleme haben.
Denn sie müssen immer wieder an den schlimmen Unfall denken.
Das kann eine sehr große Belastung sein.
Menschen in solchen Situationen bekommen Hilfe von uns.
Man nennt diese Hilfe auch:
Psycho-soziale Not-Fall-Versorgung.

Ein Unfall oder ein anderer Not-Fall kommt oft sehr plötzlich.
Dann verändert sich alles.
Damit muss man erst einmal fertig werden.
Für viele Menschen ist diese Belastung zu viel.
Sie brauchen seelische Unterstützung.
Sie wollen mit jemandem reden.
Das kann in sehr vielen Situationen so sein.
Nach einem Selbst-Mord von einem Familien-Mitglied.
Oder nach einem Unfall-Tod in der Familie.
Oder auch wenn jemand sehr krank wird und im Kranken-Haus liegt.


Ansprechpartner

Sasha Heilemann

psnv(at)drk-baunatal.de

Altenbaunaer Str. 45
34225 Baunatal

Foto: D. Ende / DRK e.V.

Die seelische Not-Fall-Unterstützung gibt es in ganz Deutschland.
Man nennt diese Form der Hilfe auch:
Krisen-Intervention oder Not-Fall-Nach-Sorge.
Unsere Mitarbeiter in diesem Bereich haben eine besondere Ausbildung.
Es gibt auch immer wieder Weiter-Bildungen.
Die Mitarbeiter hören Ihnen zu und sind für Sie da.

Die Psychosoziale Notfallversorgung beinhaltet die Gesamtstruktur, Maßnahmen, Angebote und Leistungen der Prävention sowie der kurz-, mittel- und langfristigen Versorgung im Kontext von belastenden Großschadensereignissen, Notfällen bzw. Einsatzsituationen. Übergreifende Ziele der PSNV sind

  • Prävention von psychosozialen Belastungsfolgen
  • Früherkennung von psychosozialen Belastungsfolgen nach belastenden Notfällen bzw. Einsatzsituationen
  • Bereitstellung von adäquater Unterstützung und Hilfe für betroffene Personen und Gruppen zur Erfahrungsverarbeitung sowie die angemessene Behandlung von Traumafolgestörungen und – bezogen auf Einsatzkräfte – einsatzbezogene psychische Fehlbeanspruchungsfolgen.

Die Angebote und Maßnahmen der Psychosozialen Notfallversorgung zielen dabei auf die Bewältigung dieser kritischen Lebensereignisse und der damit einhergehenden psychosozialen Belastungen. Zur PSNV gehören unter anderem:

  • Strukturwissen zu Großschadensereignissen (Rollen und Hierarchien)
  • Stressprävention
  • Aus- und Fortbildung für Einsatzkräfte
  • langfristige Begleitung der Einsatzkräft
  • Einsatzkräftenachsorge (Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen)
  • Krisenintervention (KIT/KID)

Auch viele Einsatz-Kräfte vom Rettungs-Dienst haben diese Ausbildung.
Sie können mit Stress und Belastung besonders gut umgehen.
So helfen sie anderen Menschen nach einem schlimmen Ereignis.
Zum Beispiel an einem Unfall-Ort.

Sie möchten mehr Informationen?
Bitte fragen sie nach bei Frau Marion Menzel.
Hier bekommen Sie Antworten auf Ihre Fragen zu diesem Thema.
Senden Sie einfach eine Mail an Frau Menzel:
psnv(at)drk.de