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Dienstabende

Wir informieren regelmäßig mit aktuellen Presseinformationen über unsere Dienstabende.

„Sanitätsrucksack nach DIN 13155 und der Umgang mit dem Spineboard"

An unserem vergangenen Dienstabend stand das Thema
„Sanitätsrucksack nach DIN 13155 und der Umgang mit dem Spineboard" auf der Tagesordnung.

Folgende Inhalte wurde durchgenommen und besprochen.

Absaugung und Beatmung
Diagnostik
Ge- und Verbrauchsmaterial

Für unsere neuen Helfer war es das Kennenlernen des Rucksackes sowie für uns eine kleine Auffrischung.

Danach ging es um das Spineboard.
Wie und wann wird es eingesetzt.

Das Spineboard ist ein Hilfsmittel zur Rettung verunfallter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht aus zuschließen ist.
Im praktischem Teil wurde unser Kamerad Sebastian auf dem Spineboard sicher Immobilisiert (ruhiggestellt).
Gleichzeitig wurde auch das Anlegen des Gurtsystem (auch Spine genannt) geübt damit wir im Notfall das Anlegen aus dem "ff" beherschen.

„Registrierung“

An unserem vergangenen Dienstabend stand das Thema „Registrierung“ auf der Agenda.

Die Registrierung von Betroffenen bei Katastrophen und Großschadenlagen bzw. die Sichtungsdokumentation und Registrierung Verletzter/Erkrankter bei einem Massenanfall von Verletzten.

Für die Sichtungsdokumentation und Registrierung ist in Hessen für die Einheiten und Einrichtungen des Brand- und Katastrophenschutzes sowie des Rettungsdienstes die DRK - Anhängekarte für Verletzte/Kranke in Kombination mit der DRK-Suchdienstkarte „Verletzte/Kranke“ zu nutzen.

Nach dem theoretischen Teil ging es über zum praktische Teil wo die Helfer verschiedene Registrierungskarten ausfüllen mussten.

"! HEISS UND KALT !"

! HEISS UND KALT !

Thermische Unfälle war das Thema unseres letzten Bereitschaftsabends.

Mit dem Begriff thermische Unfälle werden alle Notfälle zusammengefasst, deren Ursache extrem hohe bzw. niedrige Temperaturen sind.

Wenn die Sonne scheint, zieht es uns ins Freie, mitunter werden ganze Sommertage draußen verbracht, in Mittagshitze und Sonnenschein.

Hitzenotfälle werden oft unterschätzt, können aber tödlich enden.

Dazu gehören:

• Sonnenstich
• Hitzschlag
• Hitzeerschöpfung
• Sonnenbrand

Ebenfalls sprachen wir über Verbrennungen bzw. und Unterkühlung mit ihren verschiedenen Schweregraden.

Es war ein lehrreicher Abend, an dem wir unser Wissen auffrischen konnten.

Wir danken Lena Purbst, die diese Themen referierte.

"Die Entstehung des Roten Kreuzes Die Geschichte einer Idee"

"Die Entstehung des Roten Kreuzes Die Geschichte einer Idee"
Dies war das Thema unseres vergangenen Dienstabends. Wir danken den Referenten Claudia Heilemann und Sebastian Heise, die dieses Thema referierten. Zum Schluß gab es noch ein kleines Quiz wo wir die Geschehnisse den Jahreszahlen zu ordnen mussten.

„Verbände“

An unserem letzten Dienstabend stand das Thema „Verbände“ auf der Agenda.

Es gibt unterschiedliche Verbandstoffe und Verbandarten. Diese unterschiedlichen Formen von Verbänden dienen jeweils bestimmten Zwecken und diese dienen der Wundversorgung oder der Ruhigstellung. Die Funktion bestimmt dabei die Art des Verbandes.

• Fingerkuppenverband
• Handverband
• Kopfverband
• Druckverband
• Ellenbogenverband
• Kinnverband
• Augenverband
• Knieverband

Nach dem theoretischen Teil ging es über zum praktische Teil wo sich die Helfer gegenseitig die Verbände anlegten.

Somit sind unsere Helfer wieder fit für den Ernstfall.

Wir danken unserer Ausbilderin Claudia Heilemann.

Unser Bereitschaftsabend findet alle 14 Tage Dienstags (gerade Kalenderwoche) von 19.00-21.00 Uhr in der Altenbaunaer Str. 45, 34225 Baunatal statt.

Hier werden aktuelle Themen besprochen, Sanitätsdienste eingeteilt, sowie Fortbildungen durchgeführt und die Kameradschaft gepflegt.

Komm vorbei und „MACH DEN ERSTEN SCHRITT ZUM LEBENSRETTER“

info@drk-baunatal.de www.drk-baunatal.de

"Sauerstoff, Applikationshilfen, deren Anwendung"

Auf unserem vergangenen Dienstabend haben wir über Sauerstoff, Applikationshilfen, deren Anwendung und den Umgang mit Sauerstoff gesprochen.

Folgende Punkte wurden durchgenommen:

• Indikation (Atemstörungen, routinemäßig bei jedem Notfallpatienten …. )
• Material (Sauerstoffflasche, Druckminderer, Sauerstoffapplikationshilfe )
• Applikationshilfen (Sauerstoffbrille, Sauerstoffmaske )
• Wieviel Sauerstoff gibt man ( Brille 2 l/min bis 6 l/min, Maske > 6 l/min, bei Reanimation 15 l/min (maximaler Flow)
• Berechnung des Inhaltes ( 2 Liter Flasche 2* 200 bar = 400 Liter Sauerstoff )
• Berechnung wie lange eine Flasche hält (400 / 8 l/min = 50 min )
• Umgang mit Flasche und Druckminderer (Öl und Fett halten, vor Erwärmung schützen …. )
• Sicherheit ( TÜV der Flasche, Messtechnische Kontrolle ( MTK ) des Druckminderers, Haltbarkeit des Sauerstoffes ) (10 Jahre, 5 Jahre, 3 Jahre)

Neben der Theorie stand auch das anlegen der Sauerstoffbrille und Sauerstoffmaske auf dem Plan.

„Achtung ansteckend“ Kinderkrankheiten

„Achtung ansteckend“
Auf unserem vergangenen Dienstabend haben wir über die häufigsten und sogenannten Kinderkrankheiten gesprochen.
Dabei ging es um die Ursachen (Infektionsweg), das Erkennen, die Inkubationszeit und die Maßnahmen.

"Das ABCDE-Schema"

Damit unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer verletzte Menschen bei Einsätzen nach den neuesten Erkenntnissen und Richtlinien betreuen und behandeln können, nehmen sie an regelmäßig stattfindenden Schulungen und Fortbildungen teil.

Daher stand auf unserem letzten Dienstabend für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte das ABCDE-Schema auf dem Plan.
Dieses Thema wurde theoretisch erarbeitet und praktisch geübt.

Das ABCDE-Schema dient der systematischen, nach Prioritäten geordneten Beurteilung sowie Behandlung von Patienten. Jeder Mitarbeiter im Rettungsdienst – egal, ob Sanitäter, Rettungshelfer, Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter – sollte das ABCDE-Schema verinnerlicht haben und es sicher umsetzen können.

Trifft der Sanitäter an der Einsatzstelle (Sanitätsdienst, Unfall usw.) ein, verschafft er sich zunächst einen ersten Eindruck. Er beurteilt im Sinne des Eigenschutzes die Szene, Sicherheit und Situation (SSS), und erst dann widmet er sich der Behandlung des Patienten. Dafür schätzt er diesen als potenziell kritisch oder unkritisch ein. Hierfür registriert der Sanitäter, ob und wie der Patient in der Lage ist zu sprechen und welchen Eindruck seine Vitalzeichen machen. Wird hierbei eine Apnoe oder ein Kreislaufstillstand festgestellt, ist mit der Reanimation zu beginnen. Andernfalls geht der Sanitäter nach dem ABCDE-Schema vor.

"Patientenprotokoll und Helmabnahme"

An unserem letzten Dienstabend beschäftigten wir uns mit den Themen Patientenprotokoll und Helmabnahme.

"Ausfüllen des Patientenprotokoll"

Neben einer theoretischen Erklärung der einzelnen auszufüllenden Punkte stand anschließend der praktische Teil an.

In Kleingruppen wurden anhand von Fallbeispielen Protokolle ausgefüllt und anschließend besprochen.

Für unsere Kameraden und Kameradinnen war dieser Dienstabend eine sehr willkommene Möglichkeit ihr Wissen zu vertiefen und zu ergänzen.
Somit sind sie für den Einsatzfall gut vorbereitet.
Warum ist das Ausfüllen wichtig?

Das Patientenprotokoll dient der Nachvollziehbarkeit der Versorgung und zum Informationsaustausch bei der Übergabe des Patienten an den Rettungsdienst.
Des weiteren ist es eine rechtliche Absicherung falls es zu nachfragen kommen sollte.

"Helmabnahme"

Bei einem bewusstlosen Motorradfahrer ist das Abnehmen des Helmes notwendig, da nur danach eine sachgerechte Lagerung (bei vorhandener Atmung: stabile Seitenlage) bzw. eine Atemspende durchgeführt werden kann.
Da es verschiedene Helmtypen gibt, müssen die nachfolgenden Maßnahmen evtl. entsprechend dem Helmtyp abgewandelt werden.

Dieses Verfahren des Helmabnehmens soll u.a. verhindern, dass bei Vorliegen einer Halswirbelverletzung versehentlich eine Verschlimmerung der Unfallfolgen eintritt.

Die Helmabnahme sollten Sie, wenn möglich, zu zweit vornehmen:

"Helmabnahme Ein-Helfer-Methode"

Der Bewusstlose liegt auf dem Rücken. Der Helfer kniet seitlich am Kopf des Betroffenen und klappt das Visier hoch, entfernt ggf. die Brille und macht den Mundbereich (Kinnschale/Kopfhaube) des Betroffenen frei.
Der Helfer löst vorsichtig den Kinnriemen des Helmes.

Der Helfer kniet jetzt oberhalb des Kopfes und umfasst mit beiden Händen den Helm des Betroffenen. Anschließend zieht er den Helm in Längsrichtung ab, wobei er die Helmkante über die Nase des Betroffenen kippt.

Der Helfer zieht den Helm soweit ab, dass er mit einer Hand den Hinterkopf des Betroffenen von unten stützen kann. Anschließend wird der Kopf des Betroffenen vorsichtig auf dem Boden abgelegt. Der Helfer wechselt seine Position an die Seite des Betroffenen und hält dabei dessen Kopf fest.

Der Helfer kniet wieder seitlich am Kopf des Betroffenen, öffnet dessen Mund und entfern ggf. sichtbare Fremdkörper.

Der Helfer beugt den Kopf des Betroffenen nackenwärts und kontrolliert die Atmung. Bei vorhandener Atmung wird der Betroffene vorsichtig in die stabile Seitenlage gebracht

Bei Atemstillstand: Atemspende durchführen Bei Wiedereinsetzen der Atmung: Stabile Seitenlage herstellen. Wiederholte Kontrolle von Bewusstsein, Atmung und Lebenszeichen. Bei Kreislaufstillstand: Herz-Lungen-Wiederbelebung.

"Helmabnahme Zwei- Helfer- Methode"

Ein Helfer kniet oberhalb des Kopfes und sorgt für die Stabilisierung des Halses, indem er von oben mit beiden Händen Helm und Unterkiefer des Betroffenen umfasst.

Der andere kniet seitlich am Kopf des Betroffenen und klappt das Visier des Helmes (Sichtglas) hoch.

Der zweite Helfer entfernt ggf. die Brille des Bewusstlosen und macht den Mundbereich (Kinnschale, Kopfhaube) frei.

Dann löst der zweite Helfer den Kinnriemen.
Unterdessen wird die Stabilisierung am Helm und Unterkiefer vom ersten Helfer beibehalten.
Anschließend übernimmt der zweite Helfer die Stabilisierung der Halswirbelsäule.

Dazu stützt er mit zwei Händen den Kopf/-Nackenbereich des Betroffenen von unten in Längsachse.
Der erste Helfer zieht den Helm nach oben, wobei er die Helmkante über die Nase des Betroffenen kippt.

Während des Abziehens sorgt der zweite Helfer weiterhin für die Stabilisierung des Kopfes und der Halswirbelsäule.
Unter Beibehaltung der Stabilisierung legt der zweite Helfer den Kopf des Betroffenen vorsichtig auf dem Boden ab.

Nach Abnahme des Helmes umfasst der erste Helfer wieder den Kopf des Betroffenen; seine Hände liegen seitlich am Kopf des Betroffenen. Der zweite Helfer öffnet den Mund des Betroffenen und entfernt ggf. sichtbare Fremdkörper.

Der zweite Helfer beugt den Kopf des Betroffenen nackenwärts und kontrolliert die Atmung. Anschließend wird der Betroffene bei vorhandener Atmung vom zweiten Helfer vorsichtig in die stabile Seitenlage gebracht, wobei der erste Helfer weiterhin auf die Stabilisierung der Halswirbelsäule achtet und dazu den Kopf des Betroffenen in Drehrichtung vorsichtig mitführt.

Bei Atemstillstand: Atemspende durchführen Bei Wiedereinsetzen der Atmung: Stabile Seitenlage herstellen. Wiederholte Kontrolle von Bewusstsein, Atmung und Lebenszeichen. Bei Kreislaufstillstand: Herz-Lungen-Wiederbelebung.

" Jährliche Überprüfung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) inkl. (AED)

An unseren heutigen Dienstabend (05.02.2019) fand unsere jährliche Überprüfung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) mit benutzen des Automatisierter externer Defibrillator (AED) statt.

Egal ob Erwachsenenpuppe, Kinderpuppe oder Babypuppe, jeder von uns musste ran und sein Können an den Puppen beweisen.

Das ganze wurde hinterher von unserer Ausbilderin Claudia Heilemann dokumentiert.
Somit sind unsere Helfer wieder fit für den Ernstfall.

!! Warum ist die HLW so wichtig !!

Bei bewusstlosen Personen besteht immer die Gefahr eines Kreislaufstillstandes. Deshalb muss schnellstmöglich gehandelt werden.

Kreislaufstillstand Erkennen:

Keine Reaktion auf Ansprache und Anfassen (vorsichtiges Rütteln an den Schultern):
Bewusstlosigkeit. Keine normale Atmung vorhanden, bzw. es bestehen Zweifel daran, dass eine normale Atmung vorhanden ist.

Maßnahmen:

Notruf 112 veranlassen bzw. selbst durchführen (falls noch nicht geschehen).

Ist ein AED-Gerät in der Nähe, holen Sie es oder veranlassen Sie dies. Schließen Sie das Gerät an den Betroffenen an und folgen Sie den weiteren Sprachanweisungen. Wenn mehrere Helfer vor Ort sind, wird die Herz-Lungen-Wiederbelebung so lange durchgeführt, bis das AED-Gerät einsatzbereit ist.

30 x Herzdruckmassage.
2 x Atemspende.

Herzdruckmassagen und Atemspenden im Wechsel so lange durchführen, bis der Rettungsdienst eintrifft und die Maßnahmen vor Ort übernimmt und fortführt oder der Betroffene wieder normal zu atmen beginnt.

Herzdruckmassage:
Den richtigen Druckpunkt finden, sowie die richtige Armhaltung.

Neben dem Betroffenen in Höhe des Brustkorbs knien.
Den Ballen einer Hand auf das untere Drittel des Brustbeins platzieren ( = Mitte des Brustkorbs).
Den Ballen der anderen Hand auf die erste Hand aufsetzen.

Die Arme des Helfers sind gestreckt und der Brustkorb wird senkrecht von oben durch Gewichtsverlagerung des eigenen Oberkörpers 30 x mindestens fünf bis maximal sechs cm tief eingedrückt (Arbeitsfrequenz mind. 100/ bis max. 120/Minute).
Druck- und Entlastungsdauer sollten gleich sein.

Mit so wenigen Schritten können Sie im Notfall anderen das Leben retten.

Haben Sie Fragen, dann sprechen Sie uns an

info(at)drk-baunatal.de

www.drk-baunatal.de